Iran ist anders!


Auch 2018 führen wir unsere klassische Rundreise durch die schönsten Städte Irans durch


 




Werner van Gent über diese Reise: hrend dieser Reise werden auch Sie von der  Faszination erfasst werden, welche dieses Land immer wieder ausübt, sei es durch die überaus freundlichen Menschen, die wir unterwegs treffen, sei es durch die grossartige Geschichte oder durch die grandiosen Landschaften. Wir beschränken uns auf fünf der schönsten und interessantesten Städte und Stätten Irans wie Shiraz, Bishapur, PersepolisKerman, die Wüste Lut, Yazd und Isfahan, wir erleben dieses immer noch so unbekannte Land mitsamt seiner grossartigen und fesselnden Geschichte umso intensiver. Dabei kommt auch die Gegenwart gebührend zum Zug.

Am Ende dieser Reise wird man sagen können, "Iran ist anders", anders als alle Vorurteile, welche bei uns vorhanden sind, anders aber auch als das schönfärberische Bild, das ebenfalls vorhanden ist.


 

Die wichtigsten Angaben zu dieser Reise:

Reisedaten: Freitag 6. April bis Freitag 20. April 2018

Preise:  CHF 9250- (im Doppelzimmer)

Zuschlag für die Benutzung eines Doppelzimmers als Einzelzimmer: CHF 950.-

Zuschlag für die Anreise oder Rückreise in der Businessklasse: auf Anfrage (vor allem auf dem Rückflug empfohlen)

Zahl der Teilnehmer: 8 bis maximal 12

Status dieser Reise: noch wenige Plätze frei



Reiseprogramm 

 

Tag 1    Anreise

Hinflug  nach Shiras, Ankunft nach Mitternacht

(Die Flugdetails werden später bekanntgegeben)


Tag 2 Dienstag 26. September   Shiras

Nach einem späten Frühstück besichtigen wir die Oasen-Stadt der Rosen und der Dichter. Im schönen Eramgarten erörtert Werner van Gent die Herkunft des Begriffes Paradies - der Abgrenzung der inneren Welt von der feindlichen äusseren Welt - einen Kernfaktor, um Iran zu begreifen. Heute besuchen wir auch das Mausoleum des berühmtesten Dichters Persiens Hafiz. Hier werden Sie staunen, wie sehr die Poesie die Menschen in Iran auch heute noch bewegt. Gegen Abend streifen wir durch den sehr schönen Basar von Shiras und besichtigen die von Nassir ol Molk gebaute Moschee.


Tag 3    Shiraz / Persepolis

Heute steht der ganze Tag im Zeichen eines Besuches in der einmaligen Residenzstadt der Achämeniden, Persepolis. Nachdem Sie genügend Zeit erhalten haben, diese einmalige Stätte auch privat zu erkunden, werden wir im Garten, in einem der Lieblingsrestaurants der früheren Kaiserin, unser Mittagessen einnehmen. Die anschliessende Besichtigung der achämenidischen Felsengräber von Naghsch-e Rostam mit zahlreichen, gut erhaltenen Felsreliefs ist ein weiterer Höhepunkt.

Tag 4 Bishapur

Nach einer spannenden Fahrt durch das Gebirge treffen wir in der Residenzstadt der Sassaniden ein. Die überlebensgrossen Wandreliefs erinnern uns an die Nekropolis Naghsch-e Rostam vom Vortag. Im Gegensatz zum trocknen Persepolis befinden wir uns hier inmitten einer üppigen Landschaft. Den Höhepunkt bildet die Besichtigung des gut erhaltenen Anahita-Tempels. Nach dem Mittagessen kehren wir nach Shiras zurück


Tag 5    Fahrt nach Kerman

Heute steht eine lange Fahrt auf dem Programm – für die rund 560 Kilometer nach Kerman brauchen wir an die neun Stunden. Wir überqueren mehrere Pässe, einer davon ist 2640 Meter hoch. Die atemberaubende Landschaft lässt keine Langeweile aufkommen. Unterwegs besichtigen wir ein schönes Jagdschlösschen der Sassaniden

 

Tag 6      Dasht e Lut

Am Nachmittag fahren wir in die Wüste, die Dasht e Lut. Die Stadt der Wüste, Kalut, besteht aus skurrilen, imposanten Steinformationen. Im Sommer 2005 wurde an einer vertieften Stelle dieser Wüste die weltweit höchste Temperatur gemessen;  70,7 Grad Celsius! Im Kalifornischen Death Vally ist es 8 Grad kühler... Zu unserer Reisezeit werden wir kaum derart extreme Temperaturen antreffen. Umso grossartiger ist das Erlebnis Wüste. Zudem können wir hier das legendäre Kanat-Bewässerungssystem besichtigen, so wie es seit vielen Jahrhunderten funktioniert!


 


 

Tag 7    Kerman

Die Stadt Kerman liegt mit der Nachbarstadt Mahan etwas abseits des Touristentrecks, hier trifft man noch auf das pure Iran. Auch hier wandern wir wieder durch den Bazar und besuchen einen herrlichen Garten aus der Zeit der Kadscharen-Dynastie (19. Jh)


Tag 8   Kerman, Zein o Din und Fahrt nach Yazd

Am Vormittag fahren wir in die gut erhaltene, äusserst lebendige Lehmstadt Yazd. Unterwegs machen wir einen Halt in der grossartig renovierten Karawanserai Zein o Din. Von dort fahren wir nochmals rund eine Stunde in die Wüstenstadt Yazd

 

Tag 9    Yazd

Heute besichtigen wir dieses architektonische Juwel. Wir wandern durch die engen Gassen und stellen fest, wie sehr sich der Innenraum der Lehmhäuser vom Aussenraum unterscheidet. Auf unserem Rundgang darf auch der Besuch in der mit Fayencen ausgestatteten Freitagsmoschee nicht fehlen.

Am Nachmittag fahren wir zum Feuertempel der Zoroastrier und zum Dowlat-Abad-Garten mit dem höchsten Windturm Irans.


Tag 10  Chak Chak

Am Vormittag fahren wir nach Chak Chak, wo sich das wichtigste Heiligtum der Zoroastrier befindet. Unterwegs besuchen wir eine renovierte Karawanserai, wo wir zu Mittag essen. Zurück in Yazd besichtigen wir die berühmten Türme des Schweigens, Bestattungsorte der Zoroastrier.


Tag 11  Fahrt über Nain nach Isfahan

Nach dem Frühstück nehmen wir Abschied von Yazd. Unbterwegs besichtigen wir einen der grössten Eistürmen Irans. Bis in den heissen August hinein wurde hier, inmitten der Wüste, Eis aufbewahrt.: ein weiteres architektonisches Wunderwerk... Zum Mittagessen halten wir in der Stadt Nain, wo wir die Freitagsmoschee sowie eines hervorragend renovierten Herrenhauses aus spätsafawidischer Zeit besuchen, das zu einem Museum umgewandelt wurde. Anschliessend fahren wir weiter nach Isfahan. Am Abend gönnen wir uns etwas Besonderes: wir laufen zum Iman-Platz und lassen uns von dessen Schönheit überwältigen.

 

Tag 12    Isfahan

Bescheiden, wie die Isfahanis sind, sagen sie, Isfahan sei die Hälfte der Welt. Urteilen Sie selbst! Zunächst steht die Freitagsmoschee auf dem Programm, eine eigentliche Zeitmaschine. Die faszinierenden Details dieses im Laufe der Zeit immer wieder neu erfundenen Denkmales werfen ein neues, erstaunliches Licht auf das Verhältnis der Iranerinnen und Iraner zu ihrer Religion.  Danach besuchen wir den grandiosen Imam-Platz, ursprünglich einen Platz, auf dem der Shah Polospiele austragen liess. Beherrscht wird der Platz von der Imam-Moschee, des wohl bekanntesten Bauwerkes von Isfahan, welches mit seinen türkisfarbenen Kuppeln zugleich ein Sinnbild für den Iran geworden ist. Doch bevor Sie sich ein abschliessendes Urteil bilden schauen wir uns zunächst die kleinere Lotfollah-Moschee an...

Nicht fehlen darf ein Spaziergang entlang des Zeyande Rud Flusses mit den berühmten Brücken, jede einzelne eine architektonische Meiterleistung.

 


Tag 13   Isfahan

Rundgang durch das armenische Viertel Djolfa sowie Besichtigung des Chehel-Sotun-Palastes, sowie des Alighapou-Palastes.  Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Wer will, kann auf eigene Faust sein Glück in einem Teppich-Geschäft versuchen. Eine grosse Auswahl und noch relativ moderate Preise sind das Resultat grsser Konkurrenz im Teppich Basar Isfahans. vAbendessen in einem traditionellen Lokal.


Tag 14  Isfahan

Heute steht uns der ganze Tag zur freien Verfügung, um nochmals Isfahan auf eigener Faust (oder mit der Reiseleitung) zu erkunden. Es gibt noch vieles zu sehen und zu erleben in dieser einmaligen Stadt!


Tag 15   Rückreise 

Die Flugdetails werden später bekanntgegeben

Für Interessenten organisieren wir gerne eine kurze Anschlussreise nach Teheran.

 

Inbegriffen:

- Unterkunft in den bestmöglichen Hotels

- Transfers im komfortablen VIP-Reisecar

- Wasser und nicht alkoholische Getränke während der Fahrt und in den Restaurants

- Kaffee und Tee unterwegs

- Vollpension gemäss Programm

- Flüge gemäss Programm

- Lokale Reiseleitung

- Begleitung während der ganzen Reise durch Werner van Gent, der regelmässig Referate hält

- Eintritte

- Trinkgelder

- Dokumentation und Informationstreffen vor der Reise

 

Nicht inbegriffen sind die obligaten Reiseversicherungen (wir beraten Sie gerne) und persönliche Auslagen (Souvenirs etc.).



*  Iran ist anders...oft sagt man auch, Iran habe mehrere Gesichter, die auf Anhieb nicht erkennbar sind. Während dieser Reise wollen wir diese Gesichter aufdecken und einen Blick hinter die Kulissen werfen. Dazu ein Auszug aus dem 2016 neu aufgelegten Buches  von Werner van Gent und Antonia Bertschinger: „Iran ist anders – Hinter den Kulissen des Gottestaates“:

„Paradies und Wüste – Das Private und das Öffentliche“

„Nicht umsonst stammt das Wort Paradies aus dem Persischen. Erst durch die kunstvolle Abschottung von der Wüste wird der Paradiesgarten am Leben erweckt, erlauben die Innenhöfe durch die Ausgrenzung der wenig friedlichen Aussenwelt ein friedliches Zusammenleben der Grossfamilie. Das Leben ist nach innen gerichtet. Die Gasse ist nur mehr ein Durchgang, den man aus rein funktionalen Gründen dem privaten Raum abtrotzt, und gerade so viel, wie absolut notwendig ist, damit zwei vollbeladene Kamele (in der Neuzeit müsste es wohl heissen: zwei vollbeladene Motorräder) aneinander vorbeikommen. Traditionell ist der öffentliche Raum  dem privaten Raum untergeordnet, die Gemeinschaft innerhalb der Wände gibt den Ausschlag, die Gemeinsachaft ausserhalb der Mauern wird auf ein Minimum begrenzt. Dies gilt nicht nur in Wüstenstädten wie Yazd mit traditioneller Architektur, sondern auch im modernen Teheran: Der private Raum wird von der Aussenwelt strikt abgeschottet, und das gesellschaftliche Leben findet – abgeschehen vom Wirtschaftsleben im Bazar – fast ausschliesslich in diesem Innenraum statt; in traditionell-religösen Familien, weil die Frauen in der herkömmlichen Rollenaufteilung am Geschäftsleben ihrer Männer nicht teilnehmen, und wenn, dann nur schwer verschleiert das Haus verlassen, und in säkularen Kreisen, weil ein Beisammensein mit Kopftuch, Berührungsverbot und ohne Alkohol, wie es ausserhalb der eigenen vier Wände vorschrieben wäre, als unbefriedigend empfunden wird“.  

Wie anders Iran ist, werden Sie auf dieser Reise sehr rasch feststellen. Wir werden uns bemühen, Ihnen einen Blick in den Paradiesgarten zu ermöglichen. Sicher ist schon jetzt, dass auch Sie während dieser Reise die Faszination Irans verspüren werden, sei es durch die überaus freundlichen Menschen, die wir unterwegs treffen, sei es durch die grossartige Geschichte oder durch die grandiosen Landschaften. Wenig ist mehr: wir konzentrieren uns deshalb auf vier der allerschönsten Städte Irans -  Shiraz, Kerman, Yazd und Isfahan - und erleben das moderne Iran mitsamt seiner fesselnden Geschichte dafür umso intensiver.