Kloster Zminda Sameba & Kasbeg


Unterwegs zwischen dem legendären Ararat
und dem mystischen Kasbeg

Georgien und Armenien: grossartige Landschaften, alte Mythen und herrliche Musik


Eine Reise von und mit Amalia & Werner van Gent


Eckdaten dieser Reise:
Sonntag 9. Juni bis Samstag 22. Juni 2019
Preis: CHF 7950.-
Zuschlag für die Benutzung eines Doppelzimmers als Einzelzimmer: CHF 950.-
Grösse der Gruppe: 8 - 12 Personen
Status dieser Reise: freie Plätze



Detailliertes Programm



Tag 1 Sonntag 9. Juni 2019

Flug Zürich Tbilissi

Wir beziehen unsere Zimmer im gemütlichen und komfortablen Tbilissi Marriott an der mondänen Avenue "Rustaveli Prospekt" mit ihren eindrucksvollen, neuklassischen Gebäuden aus dem Beginn des 19. Jahrhunderts. Beim Apéro geben Amalia und Werner van Gent einen ersten Einblick in die politische Situation der zwei jungen Republiken Transkaukasiens, Georgiens und Armenien. Anschliessend werden wir in einem unserer Lieblingsrestaurantsm Bekanntschaft mit der georgischen Küche (und mit der Musik) machen.



Tag 2 Montag 10. Juni

Am Vormittag gehen wir ungefähr eine halbe Stunde zu Fuss in die Innenstadt. Beim anschliessenden Rundgang durch die Altstadt wird eine Architektin uns die typische Architektur Tbilissis zeigen und erklären, welche Gebäude und Viertel welchen historischen Zeitperioden zuzuordnen sind. Unser Weg führt durch die malerischen Gassen der Altstadt zur ältesten Kirche der Stadt (aus dem 5. Jahrhundert), an einer historischen Karawanserei vorbei bis zu den berühmten Thermalbädern, denen die Stadt ihren Namen verdankt: „Tbilissi“ bedeutet wörtlich übersetzt: „Warme Wasserquelle“. Unsere Begleiterin zeigt uns bei der anschliessenden Rundfahrt ferner die „sowjetischen“ Viertel der Stadt, ein ehemals russisches, nach der Unabhängigkeit renoviertes Viertel jenseits der Kura sowie die architektonischen Einflüsse der „Moderne“ d.h. der Ära nach der Unabhängkeit.
Am Nachmittag besuchen wir den nationalen botanischen Garten oberhalb der Stadt.


Tag 3 Dienstag 11. Juni

Heute besuchen wir zwei der wichtigsten Museen der Stadt in unmittelbarer Nähe unseres Hotels. Im historischen Museum besichtigen wir die Ausstellung des einmalig schönen antiken Goldschatzes von Kolchis - nicht umsonst kamen die griechischen Argonauten in der Antike den langen Weg über das ungastliche Schwarze Meer bis nach West-Georgien und wollten das legendäre Goldene Vlies holen!
Gleich nebenan stossen wir im Museum für moderne Kunst auf weitere Schätze. Hier sehen wir uns die Bilder von Pirosmani an, dem “nationalen” Maler Georgiens. Tbilissi war als multikulturelles Zentrum des Kaukasus schon immer ein wichtiger Treffpunkt für Maler, Musiker, Dichter sowie Menschen des Theaters.
Gegen 17.00 Uhr werden wir zu einer Führung im neben dem Hotel gelegenen Rustavelli Theater erwartet, anschliessend fahren wir zu einem weiteren “in-Lokal” Tbilissis.


Tag 4 Mittwoch 12. Juni

Wir fahren heute durch eine wunderschöne, weiche Landschaft südwestwärts, quer durch den Nationalpark Algetis Nakrozali Anschliessend überqueren wir die georgisch-armenische Grenze und übernachten in der Grenzstadt Gyumri im einfachen Künstlerhotel Berlin Art. Der deutschsprachige Hotelinhaber wird uns vor dem Abendessen über die - sehr aktiven - Kunstszene und über das Leben in Gyumri erzählen.


Tag 5 Donnerstag 13. Juni

Gyumri, die zweitgrösste Stadt Armeniens, wurde im Jahr 1988 von einem schweren Erdbeben verwüstet. Ungeachtet der grossen Katastrophe blieb die Stadt aber ein Sammelplatz für Künstler aller Art, was unter anderem vom Überlebenswillen dieser kleinen Nation zeugt. Aleksan, unser Hoteldirektor, wird ein kleines Programm vorbereitet haben, damit wir unter Anderem die Ateliers einiger Künstler besuchen können. Siehe dazu auch Kapitel 6 aus dem Buch Den Ararat vor Augen von Amalia van Gent.

Nach dem Lunch führt unser Weg uns nach Jerewan. Wir beziehen unsere Zimmer in einem stillvoll eingerichteten Hotel Am späten Nachmittag besuchen wir das Cafesjian Center for Arts, das seine Besucher immer wieder aufgrund der Fülle armenischer wie internationaler Ausstellungen moderner Art aber auch wegen der Architektur zu überraschen vermag. Wenn das Wetter gut ist, bewundern wir von einer der Terassen zusammen mit den Jerewanern den Sonnenuntergang hinter dem Ararat. Beim Apéro verraten wir Ihnen gerne das Geheimnis vom berühmten Radio Eriwan. Anschliessend Abendessen in einem ausgewählten Restaurant.


Tag 6 Freitag 14. Juni

Wir besichtigen heute zunächst die einzigartige Handschriftensammlung Matenadaran, die teils aus dem 5. Jahrhundert nach unserer Zeitrechnung zurückgehen und schlendern durch die breiten, von unzähligen Strassenkaffees gesäumten Avenuen.

Am Nachmittag steht ein Besuch in der Gedenkstätte für den Völkermord an den Armeniern während des Ersten Weltkriegs auf dem Programm. Dieser von der Türkei nach wie vor nicht anerkannte Völkermord lastet auch auf den Armeniern von heute besonders schwer. Amalia van Gent erzählt vom Versuch beiderseits der Grenze dieses dunkle Kapitel der Geschichte zu verarbeiten. Der spätere Nachmittag steht zur freien Verfügung. Falls Interesse bestehen sollte, kann der Besuch in einer Cognac-Fabrik oder in der Gemäldegalerie des Nationalmuseums organisiert werden.


Tag 7 Samstag 15. Juni

Heute machen wir einen Ausflug in die weiche Landschaft südöstlich von Jerewan. Wir werfen einen ersten Blick auf den Ararat, der für die Armenier mehr ist als nur der biblische Berg. "Der höchste armenische Berg liegt heute in der Türkei", sagen die Armenier und lachen selber bitter darüber. In einer atemberaubenden Landschaft weiter südlich besichtigen wir die hellenistisch-römische Tempelanlage von Garni, der einzigen in dieser Art in ganz Armenien. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick auf die Garni-Schlucht. In einem Gartenrestaurant geniessen wir die Erzeugnisse der armenischen Küche. Anschliessend wird in der Höhlenkirche des Geghard-Klosters ein gemischter Chor exklusiv für uns sakrale und weltliche Musik singen. Zurück in Jerewan geniessen wir einmal mehr die Geheimnisse der armenischen Küche und selbstverständlich des armenischen Cognacs.
Hinweis: bitte nicht vergessen, gutes Shuhwerk mitzunehmen!


Tag 8 Sonntag 16 Juni

Heute haben wir eine erneut sehr schöne Fahrt vor uns. Eine knappe Stunde südöstlich von Yerevan halten wir beim Kloster Chor Wirap an. Das Kloster ist ein Pilgerort für die Einheimischen wie auch für die Diaspora-Armenier. Von hier aus scheint Berg Ararat zum Greifen nah und ist dennoch unerreichbar. Denn die türkisch-armenische Grenze ist nach wie vor hermetisch gesperrt und wird von türkischen und russischen Soldaten (!) bewacht. Anschliessend fahren wir durch die Weinregion Armeniens, Areni, und besichtigen bei Noravank eine der schönsten Klosteranlagen Armeniens. Mittagessen in der Flusslandschaft von Yeghegnadzor, bevor wir weiterfahren durch die imposante Gebirgslandschaft des Sulema-Passes.


Auf einer Höhe von 2410 Metern besichtigen wir eine Karawanserei aus dem 14. Jahrhundert, die noch gut erhalten ist. Unser Weg führt runter zum mystischen Süsswasser-See Sevan. Armenier bezeichnen den auf 1''''900 Meter gelegenen See als die blaue Perle ihres Landes.


Tag 9 Montag 17. Juni

Der Vormittag steht zur freien Verfügung. Nach dem Mittagessen fahren wir durch das Debed Tal nach Tbilissi, wo wir erneut im uns bereits bekannten Marriott absteigen.


Tag 10 Dienstag 18. Juni

Nachdem wir Tbilissi verlassen haben, machen wir einen Halt bei Mzcheta - der alten Hauptstadt Georgiens mit einer eindrücklichen Kathedrale. In Mzcheta beginnt die alte Heeresstrasse, über die Ende des 18. Jahrhunderts die russischen Truppen in den Südkaukasus vorgestossen waren.
Lunch bei Ananuri. Danach führt die Route über den 2385 m hohen Kreuzpass. Hier versuchten deutsche Truppen im Zweiten Weltkrieg vergeblich in den Südkaukasus vorzudringen. Wäre ihnen der Durchbruch gelungen, hätten sie freie Fahrt zu den Erdölfeldern Bakus gehabt - der Krieg wäre womöglich anders ausgegangen.


Tag 11 Mittwoch 19. Juni

Ob wir bereits heute zum Kloster Zminda Sameba aufsteigen können, hängt vom Wetter ab. Von diesem Kloster aus ist die Sicht auf den 5033 Mt. hohen Kasbeg atemberaubend. Am Kasbeg soll der Legende nach Prometheus angeschmiedet worden sein, denn er verriet den Menschen das Geheimnis des Feuers und somit des Wissens. Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten, zum Zminda Sameba aufzusteigen: über einen steilen aber schönen Saumpfad oder mit 4x4 Wagen. Für die erste Variante braucht es gute Wanderschuhe und etwas Ausdauer. 

Falls das Wetter nicht mitmacht wandern wir durch das malerische Terek-Tal.
Hinweis: bitte nicht vergessen, gutes Shuhwerk mitzunehmen!


Tag 12 Donnerstag 20. Juni

Auch am heutigen Tag werden wir die atemberaubende Berglandschaft geniessen. Das genaue Programm werden wir gemeinsam und kurzfristig festlegen. Im heutigen Tages-Gespräch geht Amalia van Gent auf die Gründe ein, welche Armenien und Georgien dazu zwingen, einen völlig unterschiedlichen, aussenpolitischen Kurs einzuschlagen.


Tag 13 Freitag 21. Juni

Nach dem Frühstück fahren wir wieder nach Süden. Bei Mzcheta biegen wir nach Westen ab. Bei Gori, der Heimatstadt von Stalin besuchen wir das skurrile Stalin-Museum, welches ein kontroverses Zeugnis der jüngsten Vergangenheit Georgiens sowie Europas darstellt.
Nach dem Mittagessen besuchen wir die Felsen- und Höhlenstadt Uplitsikhe, die älteste Siedlung Georgiens. Bis zum Mongolensturm war diese Stadt ein wichtiges Zentrum Georgiens.
Am Abend fahren wir nach Tbilissi zurück, wo wir erneut im Marriott absteigen.
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Tag 14 Samstag 22. Juni

Rückflug Tbilissi - Zürich mit Turkish Airlines.
Flugdetails: Tbilissi ab 10.40 Istanbul an 12.05
Istanbul ab 16.36 Zürich an 18.35

Inbegriffen:

Auf dieser Reise ist im Grunde alles inbegriffen d.h. Sie könnten das Portemonaie zuhause lassen. (alkoholische Getränke verständlicherweise in beschränktem Mass, Trinkgelder: es steht Ihnen natürlich imemr frei, den lokalen Reisebegleiterinnen oder Fahrern etwas in die Hand zu drücken, das wird immer sehr geschätzt. Die üblichen Trinkgelder übernehmen wir.

Visa: Inhaber eines gültigen Schweizer oder EU- Passes brauchen weder in Georgien noch in Armenien ein Einreisevisum.


Änderungen sind ausdrücklich vorbehalten!